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Tipps zur Pflege von Massivholz

Pflege- und Reparaturanleitung Massivholz, Biofa

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Verschmutzungen lassen sich mit einfachen Mitteln beseitigen und ein langfristiger Schutz durch regelmäßige Pflege ist leicht zu erreichen.

Wir führen Pflegeprodukte von Biofa und Woca im t2 Laden.

 

Wenn aber nach Jahren täglichen Gebrauchs ein Tisch, eine Arbeitsplatte oder andere Möbel eine Generalüberholung brauchen, machen wir das in unserer Werkstatt:

  • die Tischplatte wird vom Untergestell getrennt
  • mehrfach - bis ganz fein - geschliffen und geölt
  • das Untergestell wird je nach Bedarf manuell behandelt
  • im Bild: t2 Zick Zack Tisch wird generalüberholt

Verschmutzungen mit einfachen Mitteln beseitigen

Reinigung und Pflege grundsätzlich mit einem Staubtuch, ist die Verschmutzung stärker kann die Oberfläche feucht abgewischt werden. Stark angetrocknete Verschmutzung kann nass abgewischt und sofort trocken nachgewischt werden. Grundsätzlich keine aggressiven Reinigungsmittel verwenden, Pflegemittel mit fettlösenden Inhaltsstoffen (Spüli) etwa bei der Küchenarbeitsplatte möglichst sparsam einsetzen.


Stark verunreinigte oder leicht beschädigte Stellen in der Oberfläche, wie Wasserflecken, Weinflecken werden mit einem Schleifpapier (Körnung 320-340) in Faserrichtung bearbeitet und sorgfältig entstaubt. Anschliessend werden die bearbeiteten Stellen mit Öl oder Wachs behandelt. Reparatur der Oberflächen bei  stärkeren Beschädigungen etwa durch scharfe und spitze Gegenstände werden mit einem Schleifpapier (Körnung 240-320) vorsichtig und gleichmäßig in Faserrichtung angeschliffen. Anschließend werden auch diese Stellen mit Öl oder Wachs behandelt.

Langfristiger Schutz durch regelmäßige Pflege

Bei richtiger Pflege werden die Holzoberflächen im Laufe der Zeit einmalig schön. Dafür bieten wir geeignete Pflegemittel von BIOFA an.

Nachölen der Oberflächen im ersten Jahr 4-5 mal. Später sollte die Auffrischung der Oberfläche nach Bedarf durchgeführt werden. Wir verwenden zum dauerhaften Schutz der Holzoberflächen Möbel- und Arbeitsplattenöl von BIOFA. Die so geschützten Oberflächen sind sehr widerstandsfähig und vor allem umweltverträglich.

Und so wird es gemacht...

Geben Sie etwas Pflegeöl auf die zu pflegende Fläche und arbeiten Sie es mit dem feinen Schleifvlies ein. Dabei üben Sie leichten flächigen Druck aus und streichen in Faserrichtung des Holzes - z.B. in Längsrichtung bei Tischflächen – in langen gleichmäßigen Schüben. Bei diesem Nachölvorgang reinigen Sie die Fläche gleichzeitig von Verschmutzungen. Nach etwa 10 Minuten wischen Sie die Fläche mit einem Baumwolllappen trocken - fertig.

 

Die nächsten 24 bis 48 Stunden soll die nachgeölte Fläche nicht feucht werden, damit das frische Öl aushärten kann. Es gewinnt dabei seine robuste Widerstandsfähigkeit auch gegenüber hartnäckigen Stoffen. Sie können auch verschmutzte Teilflächen problemlos durch Nachölen reinigen, es bleiben keine störenden Ränder. Mit etwas Pflegeöl lassen sich Flecken anlösen - und nach einigen Minuten Einwirkzeit leichter mit dem Schleifvlies beseitigen.


Schmutzspuren an Tischgestellen und Stuhlbeinen, die meist von Schuhcreme herrühren, beseitigen Sie leicht, wenn das Schleifvlies zuvor mit etwas Pflegeöl benetzt worden ist. Mit einem benetzten Schleifvlies können ebenfalls Türrahmen und Schrankseiten einfachst nachgeölt werden.


Schleifpapier und Schleifklotz sind nicht zur Beseitigung von Verschmutzungen sondern zum Glätten von Flächen geeignet, die durch stehende Nässe rauh geworden sind. Stellen sich die Holzporen durch Wasserränder auf, ebnen Sie diese Stellen mit Schleifklotz und Schleifpapier, anschließend tragen Sie, wie beschrieben, Pflegeöl auf.

 

Sicherheitshinweis:
Leinöl-getränkte Lappen können sich entzünden! Deshalb nach Gebrauch zum Auslüften ungefaltet aufhängen oder auswaschen. Gebrauchte, getrocknete Baumwolllappen können kompostiert werden. Beachten Sie bitte auch die Hinweise auf der Pflegeöl-Flasche.

Das optimale Raumklima

Otimal für Holzoberflächen und für Massivholz ist eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent und eine Temperatur von ca. 20 Grad Celsius. Bei feuchten Räumen ist auf eine regelmäßige Lüftung zu achten. Auch zu trockene Luft kann zum Verziehen von Massivholz führen. Heizungsnähe und zu viel Wärme kann Massivholz austrocknen und rissig werden lassen. Ein Abstand von 30 cm zum Heizkörper ist daher empfehlenswert. Auch elektrische Geräte im Dauerbetrieb wie Computer sollten auf einer dämmenden Unterlage stehen. Sonneneinstrahlung kann die Farbe des Holzes verändern. Das Möbelstück sollte daher gleichmäßig der Sonne ausgesetzt sein und Gegenstände nicht zu lange auf einer Stelle liegen, da Muster und Ränder entstehen können.

Tipps zur Holz-Auswahl

Der individuelle Geschmack ist bei der Auswahl des richtigen Holzes und des Wunschdesigns maßgeblich. Unsere Kunden sollen sich mit dem neuen Möbelstück so lange wie möglich wohl fühlen.

 

Gleiche Hölzer passen gut zusammen. Das gilt auch, wenn die bereits vorhandenen Möbel sich farblich, etwa durch nachdunkeln, von den neuen Möbel unterscheiden.

 

Holzfarben unterscheiden sich in drei Farbgruppen, wobei es auch hier fließende Übergänge zwischen den Gruppen geben kann.

 

Gelbliche Hölzer sind Ahorn, Birke Rötliche Hölzer sind Kirsche, Buche, Erle Bräunliche Hölzer sind Nussbaum, Eiche, Esche.

 

Gelb zu Gelb, Rot zu Rot und Braun zu Braun. 

 

Mut zu Kontrasten bei der Holzauswahl bringen das neue Möbelstücke oder die alte Umgebung besonders zur Geltung. Egal, ob helles Holz in einer dunklen Umgebung oder Umgekehrt. Auch Kontraste bei der Maserung des Holzes erzielen eine ähnlich Wirkung.



Tipps zur Sitzmöbel-Auswahl


Zu massive Holzstühle lassen den Tisch im Raum untergehen. Oft sind hier Stühle aus Metall, Leder oder mit wenig Holzanteil die bessere Wahl. Wir empfehlen seit über 30 Jahren Varier (vormals STOKKE) Stühle, weil sie den gewissen Kontrast zum massiven Holztisch bieten und darüberhinaus das aktive Sitzen befördern, das in heutiger Zeit im Sinne der Prävention von Rückenleiden immer wichtiger wird.