t2 Partner BRD

Unser Fair Trade Importeur

"Fairer Handel ist eine Partnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt aufbaut." (Contigo)

 

  • 1997, das Geburtsjahr der CONTIGO Gruppe. 
  • 1998 wurde die CONTIGO-Zentrale als Import- und Betreuungsorganisation für die neu entstehenden CONTIGO Fair Trade Shops gegründet.
  • Diese selbständigen Läden arbeiten auf der Grundlage eines gemeinsamen Partnervertrages nach den Konventionen der Weltläden.
  • CONTIGO heißt: "mit dir"

 

Fairer Handel, konkret vereinbart

  • CONTIGO schließt mit allen Produzenten einen Grundsatzvertrag, der die Rechte und Pflichten beider Seiten regelt:
  • CONTIGO verpflichtet sich vertraglich zu einer fairen und angemessenen Preiszahlung an die Erzeuger, zur Vorfinanzierung (50% Anzahlung bei Bestellung), zu langfristigen Handelskontrakten, zu kostenlosen Beratungsleistungen für Kleinproduzenten, zur Transparenz der Handelswege und der Preisbildung.
  • Die Partner in Übersee verpflichten sich vertraglich zur Ächtung illegaler Kinderarbeit, zur Ablehnung von Diskriminierung (wg. Rasse, Hautfarbe, Geschlecht oder politischer Meinung), zu angemessenen Lohnzahlungen an alle Mitglieder oder Mitarbeiter, zu menschenwürdigen und gesunden Arbeitsbedingungen, zur Transparenz und Bereitschaft zur Überprüfung
  • Ob Genossenschaft, Dorfgemeinschaft, Familienbetrieb oder mittelständisches Unternehmen: sie alle sind wirtschaftliche Einheiten. Sie arbeiten nicht ehrenamtlich, sondern für die Erzielung eines möglichst stabilen Ertrages. Sie sind Unternehmer oder Teile eines Unternehmens und arbeiten, energisch und konsequent, für ihre Existenz, für das Wohl ihrer Familien und deren Zukunft.
  • Sie benötigen hierzulande ebensolche Partner: mutige und engagierte Partner, die ein positives Betriebsergebnis, Wachstum und Erfolg anstreben. Nur dann bekommt der Faire Handel eine Breitenwirkung mit nennenswerten Umsätzen und eine tragfähige Zukunftsperspektive.
  • die Handwerksprodukte und Geschenkartikel, stehen insgesamt unter dem Anspruch des Fairen Handels. Für die Einhaltung der Fair Trade Bedingungen sorgen die Importeure, der Weltladen-Dachverband und die Läden selbst.

 

Was heißt fair handeln?
Seit über 10 Jahren engagiert sich CONTIGO für den Fairen Handel, der für mehr Ausgewogenheit zwischen den Erzeugern in Übersee und unserem Markt sorgen will. Beide Seiten sollen davon profitieren: die Produzenten durch verbesserte Marktchancen, bessere und stabilere Einkommen und menschenwürdige Arbeitsbedingungen und auch die Verbraucher, die gute Qualitäten, transparente Handelswege, Originalität und Vielfalt schätzen.


Die Ursprünge des Fairen Handels, eine andere Art von Welthandel!
Mitte der siebziger Jahre entstand in Deutschland, wie in fast allen anderen europäischen Staaten auch, eine Bewegung, die sich als "Aktion Dritte Welt Handel" bezeichnete. Grundlage war die Erkenntnis, dass große Teile der Bevölkerung in Übersee vom internationalen Austausch und Welthandel ausgeschlossen waren. In diesem Umstand wurde die entscheidende Ursache für das stetige Auseinanderklaffen von Arm und Reich gesehen.


Fairness statt Ausnutzung
Statt konventioneller Entwicklungshilfe wurde mehr "Gerechtigkeit" im internationalen Handel gefordert. Unter Beteiligung von Organisationen aus den beiden großen Kirchen in Deutschland entstand ein Forderungskatalog, der die Grundlage für den "Fairen Handel" bildete. Daraus entwickelte sich ein ganzes Netz von Weltläden und Aktionsgruppen, die auf ehrenamtlicher Basis Produkte nach den Richtlinien dieses Katalogs anboten.  Als „Non Profit"- Organisationen sollten und wollten diese Läden keinen Gewinn erzielen. Bis auf wenige Ausnahmen waren die Läden eher klein, fanden sich in Nebenlagen und sprachen mit ihrem Auftritt vornehmlich ein Nischenpublikum an.

Mambu Design aus Südafrika ©Contigo

Kapula Keramik und Kerzen aus Bredasdorp Südafrika © Contigo

 

  • Standort: Bredasdorp
  • Gründungsjahr: 1994
  • Geschichte: Ilse Appelgryn verliert in der Zeit der Apartheid ihre Arbeit als Lehrerin und greift die Familientradition des Kerzenhandwerks auf
    • 1994 Rückkehr ins Kerzenhandwerk, Ilse und 2 Assistenten gründen Kapula Candles; Produktionsstart auf dem eigenen Küchentisch!
    • 1996 wird ein bedeutendes Jahr für Kapula
      Einstellung von sechs Mitarbeiterinnen
      Ehemann von Ilse: André Appelgryn wird Vertriebsadministrator
      Ilses Spezialisisierung auf Designentwicklung
      Aufbau der Personalabteilung mit Ausbildungsbereich: 3 Monatsausbildung
      Erste Auslandslieferung (Japan)1998 Erste Kerzenlieferung nach Berlin
  • Geschichte:
    • 1998 Erster Besuch der Trade Show in Singapore
    • 1999 Eröffnung der Kapula-Gallery in Bredasdorp
    • 2000 Anstieg auf 40 MitarbeiterInnen
    • 2000 Messe-Teilnahme auf Expo 2000 in Hannover
    • 2000 Preisverleihung an Ilse Appelgryn (KAP Industrie- und Handelskammer (Kapstadt)
    • 2000 Contigo lernt Kapula über eine deutsche Kirchengemeinde kennen
    • 2002 Starker Anstieg der Mitarbeiterzahl
    • 2003 Beginn der Keramikherstellung (Schablonenherstellung)
    • 2005 Erhöhte Produktion der Kapula Keramik
    • 2006 Anstieg der Mitarbeiterzahl auf 250
    • 2008 Erfolgreichstes Jahr Großkunden, u.a. Unicef
    • 2009 Weltwirtschaftskrise, Verlust vieler Kunden
    • 2010 Jahr großer Veränderungen; Probleme und unlösbare Konflikte mit einem deutschen Minderheitsgesellschafter
      • Februar: Schließung von Kapula
      • April: Neustrukturierung mit Hilfe von Contigo, sowie deutscher und österreichischer Weltläden: Neustart mit Großauftrag von Contigo und Woolworth
      • Dezember 2010: Überraschende Bonuszahlung an die Mitarbeiter
      • Februar 2011 erstes Geschäftsjahr nach Neustart schließt mit positivem Ergebnis ab
    • 2011 weitere Neukunden; Festigung der Organisation, enge Zusammenarbeit mit Contigo
    • seit Januar 2012 Errichtung eigener Keramikfabrik mit hochmodernem Tunnel-Brennofen
    • Einstellung neuer Mitarbeiter: Danielle, Landy, Lolly, Bronwin
    • Zusammenarbeit mit Contigo seit 2000

Unternehmensstruktur

  • Anzahl der Mitarbeiter: 101 Mitarbeiter
  • Aufteilung der Mitarbeiter:
    • Mittleres Management: 6 Frauen
    • Buchhaltung: 1 Frau
    • Senior Management: 1 Mann
  • Produktion:

    • Kerzenmacherei: 7 Männer, 28 Frauen
    • Kerzen Design + Bemalung: 17 Frauen und 2 Männer
    • Keramikproduktion (Rohlinge): 3 Frauen, 1 Mann
    • Keramik Design + Glasur: 12 Frauen und 2 Männer
    • Verpackung + Sonstiges: 8 Frauen, 2 Männer
  • Arbeitsgebäude: 6 Abteilungen
    • Handcraft (Kerzenherstellung)
    • Handpaint (Bemalung)
    • Bisque Factory (Herstellung von Rohformen für Keramik)
    • Ceramics (Bemalung)
    • Packstore (Verpackung, Versand)
    • Gallery (Showroom, Einzelverkauf)
    • kleine Verwaltung und Buchhaltung
  •  Vertrieb
    • 40% Export (Contigo (28%), England, Dänemark, USA, Luxemburg)
    • 60% Lokaler Markt
  • Ziele
    • Einführung einer Rentenversicherung
    • Schaffung eines Ideal Workers Trust ab 1.3.2012
    • Planung von Fortbildungsprogrammen
    • Aufbau des Webmarketings
    • Teilnahme an internationalen Messen
    • Mitgliedschaft bei WFTO(World Fair Trade Organisation), beantragt 2012
    • Vorzeitige Rückzahlung des Umbaudarlehens
  • Kommentar Contigo

Wir arbeiten mit Kapula zusammen, da wir unseren Handelspartner als sozial engagiertes Unternehmen kennen. Neben seinem attraktiven Sortiment, erfüllt Kapula alle Kriterien unseres Fair Trade Grundsatzvertrages und hat das Contigo Fair Trade Audit erfolgreich durchlaufen.

Die Arbeitsbedingungen im Unternehmen folgen den gesetzlichen, arbeitsrechtlichen Standards. Kapula zahlt neben den sozialen Leistungen überdurchschnittlich hohe Löhne."

  • Fair Trade Aspekte

Einstufung der Fair Trade Handelspartner: FTA = Fair Trade Approved (Anerkannter Fairtrade Handelspartner). Kapula verpflichtet sich, folgende Fair Trade Richtlinien einzuhalten: Ausschluss von Kinderarbeit; Ausschluss von Diskriminierung; Keine Diskriminierung gegenüber Frauen, Menschen mit Behinderungen, Religionszugehörigkeiten, ethnischen Minderheiten, bestimmten sexuellen Orientierungen, politischen Zugehörigkeiten, HIV-Erkrankten

 

  • Angemessene Bezahlung
    • Gesetzlicher Mindestlohn in Südafrika: R 1.200/Monat (R=Rand)
    • Grundgehalt bei Kapula: R 1.800/Monat zzgl. Aufschläge für Stücklohn (s.u.)
    • Monatliche Überweisung auf eigene Konten der Mitarbeiter
    • Bonuszahlungen (Dezember)
    • Bezahlter Urlaub
    • Bezahlung im Krankheitsfalle und bei Unfällen
    • Höhere Bezahlung an Samstagen, Sonn- und Feiertagen
  • Bezahlungssysteme:
    • Gießerei und Keramikwerkstatt: Feste Gehälter
    • Malerei: Grundgehalt + zusätzlicher Stücklohn
  • Menschenwürdige Arbeitsbedingungen
    • Arbeitszeit: 5 Tage / Woche
    • 8.00 Uhr bis 17.30 Uhr (Freitag von 8.00 Uhr bis 15.30 Uhr)
    • Bezahlte Teepause (10.00 Uhr bis 10.15 Uhr)
    • Bezahlte Mittagspause (13.00 Uhr bis 13.45 Uhr)
  • Soziale Leistungen
    • Arbeitslosenversicherung (Angestellter zahlt 1% an Versicherung, Rest trägt Arbeitgeber)
    • Sonderurlaub bei Trauerfällen, bei Krankheiten von Kindern (3 Tage pro Jahr)
    • regelmäßige betrieblich HIV-Vorsorgen
    • regelmäßige Sicherheitsübungen und Feuerschutz
    • Erste-Hilfe-Beauftragte und Ausrüstung in jeder Werkstatt
  • Arbeitsorganisation:
    • Fast alle Mitarbeiter beherrschen (fast) alle Arbeitsschritte
    • Gießer der Stabkerzen/Arbeiter an Wachstanks: Spezialisten

 

  • Kapula ist Ausbildungsbetrieb:
    • Kapula ist registrierter und staatlich anerkannter Ausbildungsbetrieb
    • Kapula zahlt Beitrag in Höhe von 1% aller Löhne in einen staatlichen Fond für Fortbildung (Aus diesem Fond Finanzierung der Bildungsmaßnahmen für Absolventen mit niedrigem Schullevel)
    • Ausbildung für Schulabgänger der Region (3 Monate)
    • Ablauf der Ausbildung: Erlernen der Bemalung auf Papier, auf Holz

      Bemalung erst auf Kerze, wenn Muster sicher auf Papier und Holz gebracht werden können

  • Transparenz und Bereitschaft zur Überprüfung

    • Arbeitsverträge liegen vor
    • Gehaltsabrechnungsberichte liegen vor
    • Lohnzettel liegen vor
    • Jahresbilanzen liegen vor
    • Regelmäßige Treffen sowie Absprachen mit Supervisoren und Verantwortlichen der Abteilungen (Management Meetings, Production Meetings)
  • Besonderheiten

2000 Ilse Appelgryn erhält Auszeichnung als "The Black Management Forums Western Cape Entrepreneur of the year"

Media:Ursprungsinfo Kapula Sept 2011.pdf

Media:Contigo in Afrika Contigo Aktuell IV 2010.pdf

Media:Wirtschaftskriminalität im Fairen Handel Contigo Aktuell.pdf

Media:Mailing Kapula März 2012.pdf

 

 

  • Jeder Beschäftigte bekommt sein monatliches Gehalt auf das eigene Konto überwiesen. Ein Bankkonto ist für  Arbeiter in Südafrika immer noch eine Seltenheit und KAPULA schult den Umgang damit.
  • KAPULA  finanziert eine Arbeitslosenversicherung, sowie die Beiträge für die Krankenkasse.
  • Ein Lehrer für Erwachsenenbildung gibt einmal in der Woche einen Kursus für Allgemeinbildung, an dem die ganze Belegschaft teilnehmen kann.
  • In der Kerzengießerei arbeiten die Männer in zwei Schichten. In der Mal- und Designabteilung sind 98% der Beschäftigten Frauen. Bei Neueinstellungen bevorzugt KAPULA die Schulabgänger der Region. Ihnen wird nach der neunten Klasse ermöglicht, in einer dreimonatigen Schulung das Handwerk zu erlernen. Zunächst auf Papier, dann auf Holz, dann an der Kerze selbst.

 

 

Dhakhwa Loktapapier & Subedi Handgefilz Nepal © Contigo

Dhakhwa: Handgeschöpftes Loktapapier aus Patan © Contigo

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55268 Nieder-Olm

Telefon +49 6136 924711
Fax +49 6136 924712

silke.friedrich[at]t2-moebel.de

www.t2-moebel.de

 

Mo-Fr 10.00-18.30 Uhr durchgängig

Sa 9.00-13.00 Uhr
und nach Absprache

t2 Werkstatt

Am Alten Bahnhof 10

55278 Hahnheim

Telefon +49 6737 8567
Fax +49 6737 8889

E-Mail info[at]t2-moebel.de

 

nach Absprache

Mo-Fr 8.00-18.00 Uhr

Sa 9.00-13.00 Uhr

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